Gott kämpft für mich?!

Impuls des Monats

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In den letzten Monaten habe ich mich immer wieder gefragt, wie sehr ich eigentlich wirklich darauf vertraue, dass Gott für mich kämpft und inwieweit ich ihm die volle Kontrolle über mein Leben gebe. Denn seien wir ehrlich: Es fällt viel leichter sich auf die Dinge zu verlassen, die man sehen und anfassen kann. Und auf das, was ich selbst tue, damit mein Leben gelingt. Ich lerne für eine Prüfung, gehe arbeiten oder plane eine Jugendstunde ganz genau. Und auch wenn das alles gute und wichtige Dinge sind, erwecken sie bei mir doch den Eindruck, dass ich Gott gar nicht brauche. Doch was machen wir, wenn wir alles vorbereitet und dennoch nicht alles kontrollieren können? Da neige ich oft dazu, mir unnötig viele Sorgen zu machen. So habe ich in den letzten Monaten versucht, mehr und mehr an Gott abzugeben und mir immer wieder vor Augen zu halten, dass er für mich bei einer Sache kämpft – auch wenn sich dort augenscheinlich vielleicht gerade gar nichts bewegt. Ein Bibelvers ist mir dabei besonders wichtig geworden: Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. (Johannes 16,33). Jesus hat in dieser Welt schon all seine Feinde besiegt. Und weil er für mich ist, gilt das auch für mich. Ich darf zwar Angst haben, aber eigentlich gibt es dafür keinen Grund, denn Gott hat sich schon längst um alles gekümmert. Und ich glaube auch, dass sich unsere Beziehung zu ihm immer mehr intensiviert, wenn wir wirklich in allen Dingen auf ihn vertrauen, einfach weil er das Beste für unser Leben möchte.
Nimm für diesen Monat mit: Gott kämpft für dich und es gibt nichts, was er nicht schon überwunden hat, was dir zu Hindernis werden könnte.