Ab auf den Turm... mehr als nur warten

Impuls des Monats

Quelle: eigenes Bild

Die Zeiten des Wartens nerven mich manchmal echt extrem! Das Gefühl, nichts tun zu können. Ich will lieber sehen, wie Probleme gelöst werden. Warten kann dabei sehr lähmen, frustrieren und ermüden. Ich wurde dabei von einem Bibelvers neu wachgerüttelt. Da redet ein Mann namens Habakuk zu sich:

Ich will meinen Posten auf dem Wachturm einnehmen und Ausschau halten. Dort will ich abwarten, was der Herr zu mir sagt und wie er auf meine Klage antwortet.“ Habakuk 2,1 (Neues Leben)

Dieses aktive erwartungsvolle Warten habe ich lieben gelernt. In seinen Worten steckt das Vertrauen darauf, dass Gott reagieren wird. Wann... ich weiß es nicht... aber er wird! Jetzt die Tage erinnern wir uns letztendlich an Gottes größte Antwort auf unsere Probleme. Gott war sich nicht zu schade, in unsere Welt zu kommen. Er hat die Sünde und den Tod besiegt. Wahnsinn, oder? So sehr liebt er uns. Hat uns nicht vergessen!


Was sind deine persönlichen Fragen und Sorgen? Wo wartest du darauf, dass Gott eingreift? Der Name Habakuk heißt so viel wie „der sich [an Gott] klammert“. Habakuk klammert sich fest an Gott. So wie er, will auch ich nicht passiv abwarten was passiert. Ich will Gott suchen, weil ich darauf vertraue, dass er Situationen verändern kann. Nicht nur damals; auch heute!


Ich will meinen persönlichen Wachposten einnehmen. Was tust du?